Allround-Zielfernrohre

Allround-Zielfernrohre

Ein Allround-Zielfernrohr ist die Optik für den Jäger, der nicht für jede Jagdart die Waffe umrüsten will. Vom Ansitz in der Dämmerung über die Pirsch bis zum Schuss auf die weite Feldkante deckt ein variabler Vergrößerungsbereich alles ab – mit hellem Bild, fein regelbarem Absehen und einem robusten Gehäuse.

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Ein Allround-Zielfernrohr ist die Optik für den Jäger, der nicht für jede Jagdart die Waffe umrüsten will. Vom Ansitz in der Dämmerung über die Pirsch bis zum Schuss auf die weite Feldkante deckt ein variabler Vergrößerungsbereich alles ab – mit hellem Bild, fein regelbarem Leuchtabsehen und einem Gehäuse, das Rückstoß und Wetter wegsteckt.

Was ist ein Allround-Zielfernrohr?

Ein Zielfernrohr mit variablem Vergrößerungsbereich, das eine Waffe für viele Jagdarten tauglich macht. Am unteren Ende hast du das Sehfeld für den schnellen Schuss, am oberen die Vergrößerung für die weite Distanz. So sparst du dir die zweite Optik – ein Glas, das vom Kirrungsansitz bis zur Feldkante mitgeht. NOBLEX baut dazu auf über 150 Jahre thüringer Optik-Tradition und Entwicklung in Eisfeld, im Erbe von Zeiss, Docter und Analytik Jena.

Welche Merkmale zählen bei einem Allrounder?

Ein gutes Allround-Glas macht dich in vielen Lagen treffsicher, ohne dich mit der Bedienung aufzuhalten. Achte auf:

  • Variabler Zoom: 2–12x (NZ6) oder 2,5–20x und 3–24x (NZ8) decken kurze bis lange Distanzen ab.
  • Helles Bild: gute Vergütung und Lichttransmission bis in die Dämmerung.
  • Feines Leuchtabsehen: für schwaches Licht und bewegliches Wild.
  • Robustes Gehäuse: wasserdicht und stickstoffgefüllt gegen Rückstoß und Nässe.
  • Parallaxeausgleich: scharfes, verzerrungsfreies Zielbild auch im oberen Vergrößerungsbereich.

Welcher Allrounder passt zu deiner Jagd?

Je nach Revier und Vorliebe setzt du andere Schwerpunkte. Wer viel im Wald und auf Bewegungsjagd unterwegs ist, gewichtet das untere Ende; wer oft auf die weite Feldkante schießt, braucht Reserven nach oben:

  • NZ6-Modelle (Zoomfaktor 6): kompakt und leicht für den täglichen Einsatz.
  • NZ8-Modelle (Zoomfaktor 8): größere Reserven für kurze und sehr weite Distanzen.
  • Modelle mit Schnellverstellung: griffige Türme für die zügige Anpassung im Feld.

Wie liest du den Vergrößerungsbereich?

Die beiden Zahlen geben kleinste und größte Vergrößerung an, etwa 2,5–20x. Was das für die Praxis bedeutet:

  • Untere Vergrößerung: bestimmt Sehfeld und Tempo für den schnellen Schuss im Wald.
  • Obere Vergrößerung: entscheidet, wie weit du sauber ansprechen und schießen kannst.
  • Zoomfaktor: das Verhältnis beider Werte – 6 bei NZ6, 8 bei NZ8 – zeigt die Bandbreite.
  • Objektivdurchmesser: ein größeres Objektiv (z. B. 50 oder 56 mm) bringt mehr Licht in der Dämmerung.

Zweite oder erste Bildebene bei einem Allrounder?

In der zweiten Bildebene (SFP) bleibt das Absehen bei jeder Vergrößerung gleich groß – ideal für die klassische Jagd auf normale Distanzen. In der ersten Bildebene (FFP) wächst das Absehen mit dem Zoom, sodass Haltepunkte über den ganzen Bereich stimmen – interessant, wenn du oft weit und mit Absehen-Haltepunkten schießt. Filtere nach Bildebene und Absehen-Typ, um dein Modell einzugrenzen.

Häufige Fragen

Für wen eignet sich ein Allround-Zielfernrohr?
Für Jäger, die mit einer Optik wechselnde Jagdarten und Distanzen abdecken wollen – vom Ansitz bis zur Bewegungsjagd. Statt für jede Situation umzurüsten, drehst du einfach am Zoom. Wer fast nur eine einzige Jagdart betreibt, fährt mit einer spezialisierten Optik oft besser.
Was sagt der Zoomfaktor über ein Allround-Zielfernrohr aus?
Der Zoomfaktor ist das Verhältnis von höchster zu niedrigster Vergrößerung – ein 2,5–20x hat also den Faktor 8. Ein größerer Faktor macht das Glas vielseitiger, treibt aber meist Preis, Gewicht und Baulänge nach oben. Für die meisten Reviere reicht ein Faktor um 6, wie bei der NZ6-Reihe.
Zweite oder erste Bildebene bei einem Allrounder?
In der zweiten Bildebene (SFP) bleibt das Absehen bei jeder Vergrößerung gleich groß – ideal für die klassische Jagd auf normale Distanzen. In der ersten Bildebene (FFP) wächst das Absehen mit dem Zoom, sodass Haltepunkte über den ganzen Bereich stimmen – interessant, wenn du oft weit und mit Absehen-Haltepunkten schießt.
Ist ein Allround-Zielfernrohr wetterfest?
Hochwertige Allround-Zielfernrohre sind wasserdicht und stickstoffgefüllt, damit sie bei Regen, Frost und im Gelände zuverlässig arbeiten und innen nicht beschlagen. Die Stickstofffüllung schützt auch bei starken Temperaturwechseln vor Beschlag. Die genauen Werte, etwa zur Wasserdichte in Metern, stehen in den technischen Daten des jeweiligen Modells.
Welcher Vergrößerungsbereich ist für Allround am besten?
Ein Bereich um 2–12x oder 2,5–20x ist der klassische Kompromiss: unten genug Sehfeld für den schnellen Schuss, oben genug Vergrößerung für die weite Feldkante. Brauchst du mehr Reserve nach oben, greifst du zu einem 3–24x. Für kurze Distanzen mit viel Bewegung ist ein niedriger Startwert wichtiger als das Zoom-Maximum.
Was unterscheidet NZ6 und NZ8?
Die Zahl steht für den Zoomfaktor: NZ6 bietet den 6-fachen, NZ8 den 8-fachen Vergrößerungsbereich. NZ8-Modelle wie 1–8x, 2,5–20x oder 3–24x haben größere Reserven für sehr kurze und sehr weite Distanzen, NZ6-Modelle sind meist kompakter und leichter. Welche Reihe passt, hängt von deiner Jagdart ab.